ÜBER MEINE PERSON

Mich für meine Mitbürgerinnen und Mitbürger und das Gemeinwesen einzusetzen durchzieht meinen Lebensweg. Damit habe ich sehr früh begonnen und wenn Sie es aktiv durch Ihre Stimmabgabe am 15. März 2020 wollen, stelle ich mich und meine ganze Kraft für weitere sechs Jahre für das Amt des Oberbürgermeisters unserer Heimatstadt zur Verfügung. Das ist mein Angebot an Sie!

MEIN POLITISCHER WEG

Politisch habe ich mir immer meine eigene Meinung gebildet. Mein Vater fragte mich als Vier- oder Fünfjähriger einmal bei der pflichtigen Tagesschausendung, welchen Politiker ich am besten fände. Ich antwortete Helmuth Schmidt, er wäre der einzige ohne Glatze. Später, mit 13, war ich häufiger zu Gast bei der Grünen Jugend, fand aber die Diskussionskultur zu bevormundend und zu absolut. Richard v. Weizsäcker wurde mir in der Zeit zum politischen Vorbild, neben Helmut Schmidt, und beide sind es bis heute.

Mit 15 ging es dann richtig los, als die rot-grüne Landesregierung in Hessen mein Gymnasium schließen wollte. Damit war ich nicht einverstanden. Folglich habe ich die Schüler-Union an meiner Schule mitgegründet. Mit unseren Aktionen zum Erhalt des Gymnasiums haben wir es bis in die FAZ und die Frankfurter Rundschau gebracht. Das Gymnasium besteht heute noch!

Seitdem hat mich das Sich-gesellschaftlich-Engagieren nicht mehr losgelassen. Ich habe Schüler- und Jugendzeitungen über Jahre herausgegeben. In diese Zeit fiel die Gründung des Hessischen Schüler- und Jugendzeitungsvereins e.V., der heutigen jph, deren Landesvorsitzender ich über ein halbes Jahrzehnt war. Parallel war ich stellv. Landesvorsitzender der Schüler Union Hessen. Mit 19 Jahren, 1988, war ich jüngster Stadtverordneter (Stadtrat) in Dreieich. Ich gehöre der CDU seit 34 Jahren an.

MEIN BERUFLICHER WEG

Beruflich habe ich eine Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Hessischen Landesbank gemacht. Es schloss sich die Wehrpflicht an, hier war ich Sanitäter und Vertrauensmann der Grundausbildungskompanie.

1995 beendete ich mein Studium der Verwaltungswissenschaften in Konstanz als Diplomverwaltungswissenschaftler. Schwerpunkte im Studium waren neben Kommunal- und Regionalpolitik Personalmanagement und Informationsmanagement. Ich habe alle erworbenen Kenntnisse bis heute immer wieder gebrauchen können.

In die Bank zurückgekehrt habe ich mich konsequent zum Experten für Kommunalfinanzierungen weiterentwickelt - mit zahlreichen Veröffentlichungen und als gefragter Referent an Verwaltungsakademien sowie einem Lehrauftrag in Public Management an der Universität für Angewandte Wissenschaften Frankfurt. In der Landesbank Hessen-Thüringen wurde ich Bankprokurist und stellv. Abteilungsdirektor. Für die Frankfurter CDU war ich Ortsbeirat in Bornheim/Ostend. In diese Zeit fielen die Ansiedlung der EZB im Stadtteil und auch einer Subsitutionsambulanz als spannendste Themen.

2003 wurde ich zum Stadtkämmerer und Beigeordneten der 50-Tsd.-Einwohner Stadt Schwerte bei Dortmund gewählt. Hier habe ich mit zur Stabilisierung des Haushalts der hochverschuldeten Stadt beigetragen und die Umstellung auf die Doppik, das kaufmännische Rechnungswesen organisiert.

Mit großer Mehrheit wurde ich 2007 zum berufsmäßigen Stadtrat und Stadtkämmerer in Würzburg gewählt und 2012 wiedergewählt. Die Zuständigkeit umfasste darüber hinaus Personal, Liegenschaften, Wirtschaftsförderung und den Eigenbetrieb Congress Tourismus Wirtschaft. In diese Zeit fiel der Erwerb des Hublandes sowie die Erweiterung des Kongresszentrums.

Seit 2014 bin ich Ihr Oberbürgermeister. Wir konnten den Stillstand in der Stadt beenden, in herausfordernden Zeiten zu einem friedfertigen und positiven Klima in unserer Stadtgesellschaft beitragen und haben mit der Verkehrs- und Klimawende längst begonnen.

MEIN PRIVATER WEG

Privat erfreue ich mich am gemeinsamen Glück mit meiner Lebensgefährtin Eva-Maria Bast und ihren vier Kindern. Sie ist Verlegerin für stadtgeschichtliche Bücher und renommierte Romanautorin.

Meine Interessen sind vielfältig. Ich schätze das gute Buch, interessiere mich für Kunst und klassische Musik, koche sehr gerne. Wenn ich Zeit habe arbeite ich mit Leidenschaft im Garten. Den fränkischen Fasching habe ich genauso für mich entdeckt wie die Kreuzbergwallfahrt und auch den Sport in unserer Stadt. Mein aktiver Sport beschränkt sich aber auf das möglichst häufige Radfahren zur Arbeit und selten genug eine Stunde Laufen.

Ich hoffe, Sie haben einen Eindruck von mir als Privatperson gewinnen können. Falls Sie noch weiter neugierig auf dies und jenes sind, lade ich Sie ein, mich zu kontaktieren oder in meine Bürgersprechstunde zu kommen. Politisch Erreichtes und politische Ziele finden Sie auf den anderen Reitern dieser meiner Homepage.

ERFOLGREICHE INITIATIVEN

Auf Landesebene und regionaler Ebene in enger Zusammenarbeit mit unserer Landtagspräsidentin a.D. und neuen Ehrenbürgerin Barbara Stamm sowie den weiteren Mandatsträgern in der Region im Besonderen unserem Landrat Eberhard Nuss: 

  • Möglichkeit der Versendung von Briefwahlunterlagen mit Wahlbenachrichtigungen bei Bürgerentscheiden als Beitrag zur Stärkung der direkten Demokratie
  • Umsetzung der „Heimatinitiative“ für geflüchtete Menschen, die längst bei uns wohl integriert sind als Verwaltungsverordnung des Innenministeriums
  • Hochstufung Würzburgs zur Regiopole als neue raumplanerische Kategorie zwischen Oberzentrum und Metropole
  • Erfolgreiche Gesetzesinitiative zur Verrentung von Straßenausbaubeiträgen über zehn Jahre zu niedrigen Kommunalkreditkonditionen, statt Stundung zu 6 Prozent, gemäß AO
  • Ansiedlung des Zentrums für Digitalisierung in Würzburg für die gesamte Regiopolregion Mainfranken, im Sinne von Zukunft machen, Digitalisierung gestalten
  • Verhandlungen zur Zusage von 70 % staatlicher Förderung für unser Mainfrankentheater und der Perspektive auf Umwandlung in ein Staatstheater
  • Verstaatlichung des Mainfränkischen Museums als neues Museum für Franken
  • Gründung der Nahverkehr Mainfranken GmbH (NVM) mit dem Würzburger OB als erstem Vorsitzenden zur Erweiterung des Verbundraums um Schweinfurt und die nördlichen Landkreise
  • Aufnahme Würzburgs in das 365-EUR-Jahresticket Programm des Freistaats
  • Baubeginn des neuen Schwimmbads von Landkreis und Stadt Würzburg in der Lindleinsmühle